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Akkordeonale 2018

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Wir waren in Waldshut
Statt Probe

Pressebericht

Mit der Akkordeonale 2018, dem vorletzten Konzert im Rahmen des zwölften World Town Festivals konnte Hartmut Schoelch, Leiter des städtischen Kulturamtes, erneut sieben exzellente Musiker verpflichten. Die rund 250 Besuchern erlebten im nahezu ausgebuchten katholischen Gemeindesaal in Waldshut ein Konzert, das man nicht so schnell vergisst.

Das Programm war ein Musikerlebnis jenseits üblicher Arrangements aus Musical, Film und populärer Unterhaltungsmusik. Selbst Menschen, die Akkordeonklängen eher skeptisch gegenüberstehen, wurden an diesem Abend eines Besseren belehrt. Die Akkordeon-Virtuosen, die der Niederländer Servais Haanen zur zehnten Auflage seiner Akkordeonale um sich geschart hat, boten Akkordeonklänge, wie man sie in der Region sonst nicht zu hören bekommt.

Herzstück des Konzertabends war laut Servais Haanen die Begegnung und Interaktion zwischen den Musikern im pulsierenden Wechsel von Soli und Ensemblestücken. „So verschieden die kulturellen Hintergründe und Persönlichkeiten der Musiker sind, so unterschiedlich sind auch ihre Stile.“

Auf dem Programm standen typische Balkan-Klänge des Griechen Dimos Vougioukas, feuriger Forró do Brasil vom Brasilianer João Pedro Teixeira und sozialkritische Lieder über ihre Heimat von der jungen Ägypterin Youssra El Hawary. Außerdem präsentierte der Argentinier Omar Massa europäischen und lateinamerikanischen Barock (unter Anderem ein „Präludium und Fuge“ von Johann Sebastian Bach) und der Niederländer und Organisator der Akkordonale Servais Haanen spielte Eigenkompositionen.

Nicht vergessen darf man dabei die die Italienerin Veronica Perego mit ihrem Kontrabass und den Gitarristen Rafael Fraga aus Portugal, die die siebenköpfige Künstlergruppe vervollständigten.

Einerlei, ob solo oder im Ensemble, die Musiker rissen ihr Publikum vom ersten bis zum letzten Ton mit. Zum Dank für den überwältigenden Applaus, zum Teil stehend, spielten die sieben Musiker noch zwei Zugaben. Ganz am Schluss, quasi als abschließenden Höhepunkt, intonierten die sieben Musiker das Stück „Libertango“, komponiert von Astor Piazzola. Mit leisem Humor, Anekdoten und allerlei Wissenswertem über die Musiker, die Instrumente und Musikstile, rundete Servais Haanen das Programm ab.

Bericht und Bilder Südkurier Bingold

Das Akkordeon, dieser Multikulti Tausendsassa, setzt sich über Landes- und Kontinentalgrenzen hinweg, bereichert sich an kultureller Vielfalt und hat sich in sämtlichen musikalischen Stilrichtungen gemütlich eingerichtet. Ob als Solist oder tragbares Orchester. Bei so viel Reichtum und Lebendigkeit ist es auch noch das Instrument, über das es die meisten Vorurteile gibt viel Feind, viel Ehr! Grund genug auf der AKKORDEONALE diese eigenwillige kleine Wunderkiste zu feiern!

Zum 10.Mal lädt der Drahtzieher des Festivals, Servais Haanen, zu einer reichhaltigen Portion Kultur à la Welt:
Meisterhafter Rembetiko und Balkan-Jazz treffen auf leidenschaftlichen brasilianischen Forró, ägyptischer Indie-Folk mit Tiefgang begegnet Bandoneon- Magie aus Buenos Aires, angerichtet an niederländischer Klangästhetik und garniert mit jazzigem Kontrabass aus Italien, Gitarre sowie kristallklarer portugiesischer Fado-Gitarre. Mit Improvisationstalent, Spontaneität und Spaß am gemeinsamen Konzert verbinden sich die vielfältigen Klangmöglichkeiten zu etwas Neuen bis jetzt noch nicht Gehörten.Ein Fest der Klänge! Virtuos und temperamentvoll! Adrenalin und Seelenbalsam!
Und als Sahnehäubchen eine kabarettreife Moderation.

Besetzung:
Dimos Vougioukas (Griechenland) – Akkordeon vom Olymp
João Pedro Teixeira (Brasilien) – Feuriger Forró do Brasil
Youssra El Hawary (Ägypten) – Die Rose von Kairo
Omar Massa (Argentinien) – Magie auf Bandoneon
Servais Haanen (Niederlande) – Der Meister feiner Klänge
Veronica Perego (Italien) – Kontrabass
Rafael Fraga (Portugal) – Gitarre und Fado-Gitarre

akkordeonale.de

Quelle: Veranstalter

Veröffentlicht am Do, 03. Mai 2018 um 01:00 Uhr

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